Der Aidstest

Der Aidstest, eigentlich richtig HIV-Test, ist keine große Sache und regelmäßig durchgeführt, kann er einen beruhigenden Aufschluss darüber liefern, ob man negativ ist. Er sollte nicht nur bei regelmäßig wechselnden Sexualpartnern durchgeführt werden, sondern eventuell auch als kleiner Treuebeweis in einer festen Partnerschaft, besonders wenn sie enger wird und man eventuell über Familienplanung nachdenkt.

Für einen HIV-Test muss man lediglich seinen Hautarzt aufsuchen, der oder vielmehr die Schwester etwas Blut abnimmt und dieses zur näheren Untersuchung ins Labor schickt, Ein paar Tage (durchschnittlich 3-4 Arbeitstage) später erhält man den Befund. Dieser Test darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Patienten erfolgen.

HIV-Such- und Bestätigungstest

Der HIV-Test unterteilt sich in Such- und Bestätigungstest (Western-Blot-Bestätigungstest), um eine falsche positive Diagnose zu verhindern. Fiel der HIV-Test positiv aus, muss der Befund anonymisiert an das Robert-Koch-Institut in Berlin gemeldet werden, da Meldepflicht besteht.

Beim HIV-Such-Test ist die gängigste Verfahrensweise der Elisa-Test, welcher mit Enzyme-linked Immunosorbent Assay Antikörper gegen HIV-1 und HIV-2 im Körper nachweist. Da dieser Test nicht das Virus an sich nachweist und der menschliche Körper eine gewisse Zeit zur Bildung von Antikörpern benötigt, hat der Test eine Lücke von 12 Wochen. Diese bezeichnet man auch diagnostische Lücke und ist in etwa die Zeit, die der Körper nach einer möglichen Ansteckung mit der Immunantwort, der Bildung von Antikörpern benötigt.

Da der Suchtest mittels Elisa nur über eine eingeschränkte Spezifität verfügt und somit auch falsch-positive Ergebnisse möglich sind, diese liegen aber deutlich unter einem Prozent, wird nach einem positiven Ergebnis der Western-Blot-Bestätigungstest durchgeführt. Dieser ist ebenfalls ein Antikörpertest und nur wenn dieser ebenfalls positiv ist, wird dem Patienten das Textergebnis positiv mitgeteilt.

HIV-Schnelltest

Zusätzlich gibt es auch HIV-Schnelltests, die unter Zugabe von Blut innerhalb von wenigen Minuten ein Ergebnis vorzeigen Diese Tests werden vorwiegend in Krankenhäusern nach ungewolltem Blutkontakt durchgeführt, wenn der HIV-Status des Patienten nicht bekannt ist. Die schnelle Feststellung einer HIV-Infektion innerhalb der ersten Stunden nach dem Blutkontakt können den Erfolg einer HIV-Postexpositionsprophylaxe positiv beeinflussen.